Kaminholz...woher bekommt man es?

Wer einen Kamin oder eine Kachelofen besitzt und in der Übergangszeit und auch im Winter regelmäßig heizen möchte, um gemütlich vor den lodernden Flammen sitzen zu können und eventuell sogar Heizkosten zu sparen, muss sich einen großen Vorrat an Holz zulegen. Da mittlerweile viele Haushalte Kaminöfen besitzen, ist der Bedarf an Holz in den letzten Jahren stark gestiegen.

Kaminholz aus dem Baumarkt

Kaminholz kann zunächst einmal in Baumärkten, Gartencentern und auch in Holz verarbeitenden Betrieben gekauft werden Dieses Kaminholz ist bereits gesägt, gespalten, getrocknet, also ofenfertig und wird als einjähriges oder frisches Holz angeboten. Es kann mit oder ohne Rinde bestellt werden.

Frisches Holz sollte ca. 2 Jahre lagern und trocknen, bevor es schadstoffarm verbrannt werden kann. Nur wenn das Holz ausreichend getrocknet wurde, kann ein optimaler Heizwert erzielt werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Holz möglichst wenig Feuchtigkeit enthält, denn diese erhöht das Gesamtgewicht und wirkt sich somit auch negativ auf den Preis aus. Als Kamin-, Brenn- und Ofenholz eignen sich u. a. Erlen-, Ahorn-, Birken-, Eichen- und Buchenhölzer. Ofenkammergetrocknete Kaminhölzer sind frei von Bakterien, Pilzen, Schimmel und sind sauber und hygienisch.

Günstiges Kaminholz direkt aus dem Wald

Wer in waldreicher Gegend wohnt, kann sich mit dem zuständigen Förster in Verbindung setzten. Jedes Jahr werden die Waldbestände ausgelichtet, so dass stets Brennholz für den privaten Käufer zur Verfügung steht. Es besteht die Möglichkeit, die vorher vom Förster gekennzeichneten Bäume selbst zu Fällen oder aber man entscheidet sich, bereits gefällte Bäume zu kaufen. Das „Selberfällen“ ist etwas unbequem aber dafür preislich günstiger. Der zu zahlende Preis richtet sich nach der Meterzahl, sollte allerdings vorher mit dem Förster ausgehandelt werden.